Unser aktuelles Buch-Projekt – Anthologie

Wir freuen uns bekannt geben zu können, unser Buch wurde fertig gestellt.

Buch-Covervon wegen wortkarg…

Anthologie
des Dichterstammtisch Siegen

Preis: 12,00 EUR

erschienen 2010 durchblick-buchreihe

ISBN 978-3-9812018-3-3

Zu unseren Lesungen, bei den einzelnen Autoren und im Buchhandel ab sofort erhältlich.

 

 

Auszug aus dem Vorwort:
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, die erste Anthologie des„Dichterstammtisches Siegen“, gibt konzentriert wieder, was im Frühjahr 2005 begann. Auf einen ersten Aufruf hin kamen Autoren zu einem Stammtischgespräch zusammen, das seither in offener Form regelmäßig stattfindet. Texte werden vorgestellt und besprochen, Themen rund um die literarische Produktion diskutiert und Autorenlesungen veranstaltet. Ein vielfältiges Schaffen kommt zum Vorschein, sucht Austausch untereinander und mit einem Publikum. Um davon einen Eindruck zu vermitteln, wurde deshalb kein Thema für die Anthologie vorgegeben und den Autoren, viele sind noch unveröffentlicht, die Möglichkeit geboten, eine individuelle Auswahl zu treffen, um sich einem breiteren Publikum mit ihrem Texten vorstellen zu können. Auch was die Seitenanzahl betrifft, war man hierbei flexibel, jedoch war Qualität und nicht Quantität dabei ausschlaggebend. Jeder Autor hatte somit die Möglichkeit, die Texte auszusuchen, die für sein Schreiben repräsentativ sind.

„Wortkarg“ kann dabei widerspiegeln, dass Dichtung auch mit „Verdichtung“ von Sprache zu tun hat, also ökonomisch mit des Menschen höchster Errungenschaft umzugehen, etwa nach dem säkularisierten Motto: „Du sollst die Sprache deiner Spezies nicht unnütz führen.“ Der Widerspruch zum Titel im Begriff „von wegen“ beinhaltet die besondere Leistungsfähigkeit dieser Kunstsprache, denn sie ist in ihrer Bildhaftigkeit und Musikalität eben alles andere als wortkarg.

Im Gegenteil – sie spricht zugleich auf mehreren Ebenen und erreicht auch den Leser/Zuhörer auf mehrfache Weise: rational und unterbewusst. So unterhält, belehrt und bestätigt sie, tröstet, verbindet und ermutigt. Sie kontrastiert den Alltag mit Ästhetik und Spiritualität, reißt aber auch veraltete Denkgewohnheiten ein, verweist auf Neues und macht so Gegenwart zum Träger der Zukunft. Die Präzision eines Bildes, das nur aus kleinen Begriffen erzeugt wird, bleibt jedenfalls länger haften als tausend Wörter. Und manchmal bewegt ein rhythmisches, lautliches Gebilde mehr, als ein kahler Gedanke.

Lesungsanfragen ab September 2010 sind erwünscht.

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